13.03.2026
Vorschau Wüstheuterode - Verfolger-Duell
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Am Sonntag steht ein echtes Spitzenspiel auf dem Programm. Der Tabellenvierte der Landesklasse, SV Germania Wüstheuterode, empfängt den Zweitplatzierten BSV Eintracht Sondershausen. Nach der etwas unerwarteten Niederlage der Germanen in Walschleben in der vergangenen Woche sind die Eichsfelder im Aufstiegsrennen zunächst etwas zurückgefallen. Allerdings hat Wüstheuterode auch ein Spiel weniger absolviert als die Konkurrenz. Die Mannschaft aus dem Eichsfeld gilt als große Überraschung der Hinrunde. Mit attraktivem und effektivem Fußball spielte sich das Team verdient in die Spitzengruppe der Liga. Vor allem das Offensivduo Luca Hagemann, der bereits 16 Treffer erzielt hat, und André Herburg mit 11 Toren sorgt regelmäßig für Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Auch die Heimstärke der Germanen ist bemerkenswert: Genau wie Eintracht Sondershausen musste sich Wüstheuterode auf eigenem Platz bislang nur Siemerode geschlagen geben. Zudem kassierte das Team vor heimischer Kulisse erst neun Gegentore.

Eintrachts Co-Trainer Sebastian Treuse: „Das Spiel gegen Wüstheuterode ist angesichts der Tabellenkonstellation natürlich ein Spitzenspiel. Aus den Erfahrungen aus dem Hinspiel wissen wir, dass uns eine sehr schwere Aufgabe erwartet. Germania hat eine starke und konstante Hinrunde gespielt. Auch wenn sie vergangene Woche gegen Walschleben verloren haben, wird das für uns eine hohe Auswärtshürde. Die Mannschaft ist spielerisch und kämpferisch stark aufgestellt und verfügt über einige richtig gute Spieler. Wir wollen auf die beiden jüngsten Siege aufbauen und versuchen, die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Bis auf den rotgesperrten Hannes Koch steht uns der Kader der Vorwoche zur Verfügung.“

Bisher gastierte die Eintracht viermal in Wüstheuterode. Mit zwei Siegen und einem Unentschieden spricht die Bilanz dabei leicht für die Sondershäuser. Der letzte Auswärtssieg datiert allerdings bereits vom 1. Oktober 2017. Beim damaligen 3:0-Erfolg trafen Stephan Ludwig (2) und Eric Nowak für die Eintracht. In der Hinrunde der aktuellen Saison trennten sich beide Mannschaften auf dem Göldner mit 2:2. Für die Heimelf waren Marcel Börold und Bohdan Unhurian erfolgreich.

Grafik: Szene aus dem letzten Duell (1:1 im Mai 2025). Bild von Uwe Petzl
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