Quelle: FC Carl Zeiss Jena
K.o. auf dem „Göldner“
Der Titelverteidiger aus Jena ist im Köstritzer-Thüringenpokal früh gescheitert
Der Traum von der Titelverteidigung im Köstritzer-Thüringenpokal ist seit dem 3. September um 15.50 Uhr ausgeträumt. Zu dieser Uhrzeit beendete Schiedsrichter Marco Wartmann aus Großvargula das Zweitrundenspiel zwischen dem BSV Eintracht Sondershausen und dem FC Carl Zeiss Jena – und bei den heimischen Anhängern brach ein Jubelsturm los, denn die Sondershäuser hatten den haushohen Favoriten tatsächlich mit 1:0 bezwungen. Schütze des goldenen Tores auf dem „Göldner“ vor 900 Zuschauern war Nowak in der 34. Minute.

Den Jenaern fehlte es im Auswärtsspiel beim Landesklasse-Vertreter in vielen Situationen am nötigen Glück. Allerdings reichte die Darbietung auch bei Weitem nicht aus, um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. „Ich gratuliere zum Ergebnis und zum Weiterkommen, aber vor allem zur Leistung“, sagte der Jenaer Trainer Mark Zimmermann und bewies in einem sportlich schweren Moment Respekt für den Kontrahenten. „Sondershausen hat absolut verdient gewonnen. Was dazu geführt hat, dass dieser Sieg zustande kam und was mich sehr überrascht hat, war die Leistung, die wir gezeigt haben. Damit habe ich ganz ehrlich nicht gerechnet. Der Pokal ist nun für uns Geschichte. Wir haben einen Schuss vor den Bug bekommen und müssen versuchen, daraus zu lernen.“ Sein Sondershäuser Kollege Piet Schönberg war verständlicherweise zufrieden mit dem Auftritt seiner Schützlinge: „Wir haben an uns geglaubt – und wir haben versucht, Fußball zu spielen. Sicher kam auch Glück hinzu, aber insgesamt war es Fußball, wie man sich das als Trainer vorstellt.“
Datum: 18.09.2016
Redakteur: FCC
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